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Lifestyle

Auszeit Von den Digitalen Medien

Dass das Smartphone unser treuester Begleiter ist kann man nicht abstreiten. Überall ist es Präsenz. In der U-Bahn, auf der Arbeit, schon in der Grundschule bekommen Kinder ein Smartphone mit auf dem Weg und selbst ins Bett begleitet es uns. Es ist aus der Welt nicht mehr wegzudenken. Mehrfach werfen wir einen Blick auf den Bildschirm. Checken unsere Mails. Antworten unseren Freunden, teilen dämliche “Sprüche-Bilder” die uns sagen sollen wie das Leben da draußen doch ist, zocken Games, erstellen Fotos von uns selbst und präsentieren diese dann der ganzen Welt. Das Leben spielt nur noch online und wir sind stets erreichbar. Es ist klein, stylisch und passt in jede Hosentasche. Ein praktisches Ding das viele Geräte in einem vereint.

Auch wenn es sehr nützlich ist, ist es erschreckend wie viele Menschen süchtig nach dem blauen Licht des Displays sind. Unkontrolliert laufen diese sogenannten Smombies, ein Begriff aus Smartphone und Zombie, durch die Welt. Immer ein Blick auf das leuchtende Display. Sie laufen über rote Ampeln, rempeln andere Menschen an und benutzen es immer mehr auch beim Autofahren. Dabei werden sie leicht aggressiv und wirken gestresst.

Das soziale Umfeld wird Digital

Unsere Freunde bestehen nur noch aus digitalen Pixeln. Ein Klick und man ist befreundet oder blockiert. Mit einem Klick folgen wir wildfremde Menschen aus aller Welt die ihr Leben auf diversen Plattformen präsentieren. Ein Klick der uns Macht verleiht.

Eine Beziehung wird per SMS oder Chat-Nachricht beendet. Versteckt hinter seinem digitalen Ich. In der realen Welt ist das nicht so einfach. Denn hier haben wir Angst uns den Schwierigkeiten und schweren Aufgaben zu stellen. Der einfache Weg ist für uns bequemer. Und dieser ist heut zutage die digitale Welt. Die Kommunikation fällt uns leichter. Die Person steht uns ja nicht wirklich gegenüber. Wir verletzen Menschen mit nicht analogen Wörtern. Drücken unser Lachen mit sinnlosen Bildern aus. Die Art der Kommunikation verändert sich immer mehr ins digitale.

Gönnen wir uns doch einfach mal eine Auszeit

Auch wenn es schwer fällt sollten wir für einen Moment einfach mal die Power Taste am Gerät betätigen und das Gerät herunterfahren. Wir werden es auch überleben. Versprochen. Machen uns auf den Weg in die Küche und kochen uns einen Tee. Schnappen uns das Buch das wir schon ewig lesen wollten und vertiefen mehr und mehr in die Geschichte des Romans.

Ein Waldspaziergang, an der frischen Luft. Tief einatmen. Ein herrliches Gefühl. Ausatmen. Das Laub unter unseren Füßen raschelt. In der ferne knackst es. Ein Reh springt im Dickicht auf der Suche nach Nahrung davon. Die Seele kann sich erholen. Der Kopf wird frei. Frei für neue Ideen und Träume.

Eine Auszeit gemeinsam mit Freunden verbringen. Ein Grillabend, an den See oder einen Tagesausflug in die Ferne. Einzige Bedingung – Das Smartphone bleibt zu Hause.

Es gibt so viele schöne Ideen die man auch ohne das Smartphone erleben kann. Dein Umfeld wird es dir danken.

Ein paar Tipps um weniger auf das Smartphone zu schauen

  • Kein Klingelton, keine Vibration – stelle dein Smartphone auf lautlos.
  • Ziehe dir eine Uhr an dein Handgelenk an.
  • Beschäftige dich mit anderen Dingen, ein Buch lesen, Hausarbeit.
  • Lege eine Grenze für die Nutzung deines Smartphones fest.
  • Verbanne dein Smartphone aus dem Schlafzimmer, Wohnzimmer oder aus der Küche
  • Antworten Sie nur zu bestimmten Zeiten auf Nachrichten.
  • Verwende einen richtigen Wecker
  • Lösche deine Social Media Apps wie Facebook, Instagram etc.
  • Besorg dir eine App die deine Smartphone Benutzung einschränkt.
  • Verabrede dich mit Freunden

Beherzigen wir diese Tipps werden wir nach kurzer Zeit glücklicher, positiver und aktiver durchs Leben gehen.

“Und jetzt abschalten!” das sagte schon zu Kindheitszeiten Peter Lustig aus Löwenzahn. Das nehme ich mir zu Herzen und bin erst mal raus.

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